Welche Ideen und Visionen verfolgen Sie und Ihre Partei für ein grundsätzliches Umlenken in unserer Gesellschaft und Wirtschaft?


Hier findest du die Antworten aller Kandidat*innen in Kurzform. Wenn du auf den jeweiligen Namen klickst, kannst du das gesamte Interview lesen.
Die Reihenfolge der Kandidat*innen wird bei jedem Laden der Seite zufällig neu generiert.
Technologien sollen sich am Markt durchsetzen und nicht durch politische Steuerung getrieben werden. Alle Technologien die CO2 einsparen können brauchen gleiche und faire Spielregeln sowie Förderungen. Nicht der Weg sollte ausschlaggebend für Förderung sein, sondern das Ziel, nämlich die CO2 Reduktion. [...]
Für ein Umlenken in Gesellschaft und Wirtschaft braucht es einen wirtschaftspolitischen Gestaltungswillen, welcher leider derzeit nicht erkennbar ist. Wo, wenn nicht in Baden-Württemberg, kann aus Innovationskraft und Branchenvielfalt ein Motor für eine klimaneutrale Gesellschaft entstehen? Dazu wollen wir Sozialdemokrat*innen die Forschungsgelder für klimafreundliche Technologien drastisch erhöhen, landeseigene Fonds helfen mittelständischen Zulieferbetrieben bei der Antriebswende und sichern damit Arbeitsplätze, klimaverträgliche Fahrzeuge werden durch bessere finanzielle Förderung bezahlbar. [...]
Wir brauchen einen Umbau unserer Wirtschaft in Richtung Klimaschutz. Dies bringt auch sichere, sinnvolle Arbeitsplätze und kann den Sozialstaat erhalten. Klimaschutz und Sozial- und Wirtschaftspolitik gehören zusammen. [...]
[Leider haben wir bislang trotz mehrfacher Nachfrage keine Antwort erhalten]
Die KlimalisteBW verfolgt beispielsweise eine cradle-to-cradle-Philosophie, sprich eine Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet, dass Nährstoffe wieder in ihren ursprünglichen Kreislauf zurückgeführt oder dort gehalten werden können. Im Blick haben wir eine ganzheitliche Sichtweise und sehen zwischen verschiedenen Teilaspekten die Zusammenhänge.
„Umlenken“ hat ja eher was mit „Umdenken“ zu tun als mit einem beherzten Griff ins sprichwörtliche Lenkrad. Warum die Route ändern, wenn man doch eigentlich keinen Plan hat, wo man hinwill? Und genau das führt dazu, dass man am Ende nur noch länger sinnlos durch die Pampa kurvt. Das wird Ihnen ein*e termingehetzete*r DHL Fahrer*In genauso sagen, wie Michael Schumacher (War das jetzt ein verfrühter Witz? Egal!). Letztendlich muss man den Menschen von Beginn an zeigen, wie unser Leben als System funktioniert. Dann sollte auch der letzten Person schnell klar werden, dass das Klima unser aller Leben beeinflusst. [...]
Diese Frage ist besonders schwer, da wir schon zu viel Zeit verspielt haben. Ich setze mich für stärkere Umweltbildung in den Schulen ein, jedoch muss auch jetzt gehandelt werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit linker Politik die Menschen für uns gewinnen können. Wenn wir auf Landes- und Bundesebene mit Steuerreformen für eine gerechtere Vermögensverteilung sorgen können und mit klugen Investitionsprogrammen wirkliche Alternativen in der Mobilität für alle schaffen, dann werden die Menschen eher bereit sein für die Umwelt beispielsweise auf ihr Auto zu verzichten. Mit einem "weiter so" der konservativen, grün-schwarzen Landesregierung werden wir nichts erreichen. Es braucht radikales Handeln, und zwar jetzt.
Die Erhaltung unseres Planeten ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Wertekompasses. Verantwortungsvolle Klima und Umweltpolitik bedeutet für uns, die Lebensgrundlagen der Menschen zu sichern, die Lebensstandards dabei zu halten, die Schöpfung zu bewahren und unseren Planeten künftigen Generationen in einem besseren Zustand zu übergeben. Die gesteckten Ziele können dabei und gerade in der jetzigen Situation nur erreicht werden, wenn ökonomische und ökologische Zielsetzungen auf Augenhöhe gesehen und angegangen werden. [...]
[Leider haben wir bislang trotz mehrfacher Nachfrage keine Antwort erhalten]
Die PARTEI, ist die einzige Partei, die ein Existenzmaximum fordert. Enteignungssmiley.
[Leider haben wir bislang trotz mehrfacher Nachfrage keine Antwort erhalten]
Ich will, dass wir das Thema CO2 in der Atmosphäre genauso angehen, wie wir die Sanierung des Bodensees, des Rheins, des sauren Regen und andere ökologische Sanierungsfälle angegangen sind: wissenschaftlich fundiert, international organisiert und frei von ideologischem Beiwerk. Bitte besuchen Sie meine Online-Veranstaltungen zu „Unser blauer Planet und das CO2“ am 1., Februar, am 10. Februar und am 24. Februar unter manuel-herder.de.
Die KlimalisteBW verfolgt beispielsweise eine cradle-to-cradle-Philosophie, sprich eine Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet, dass Nährstoffe wieder in ihren ursprünglichen Kreislauf zurückgeführt oder dort gehalten werden können. Im Blick haben wir eine ganzheitliche Sichtweise und sehen zwischen verschiedenen Teilaspekten die Zusammenhänge.
Neben den Maßnahmen, die jeder Einzelne individuell treffen kann, sind dringend gesetzliche Vorgaben und Vorschriften erforderlich. Die CO2-Emissionen müssen bis zum Jahr 2030 um 90 Prozent reduziert werden und bis 2035 muss Baden-Württemberg muss klimaneutral sein. Dazu ist ein Kohleausstieg bis spätestens 2030 erforderlich. [...]
Die Corona-Pandemie zeigt deutlich, dass die neoliberalen Entscheidungen nicht der richtige Weg waren und sind. Deshalb muss die Produktion von Gütern der Daseinsvorsorge wieder dezentralisiert werden. Die SPD ist auch der Auffassung, dass wir unser Wirtschaftssystem verändern müssen. [...]
Meine persönliche Vision und Hoffnung ist, dass wir endlich als Gesamtgesellschaft den Klimawandel als vorherrschende Veränderung und Bedrohung erkennen, akzeptieren, anerkennen, dass die Dramatik und die Geschwindigkeit nicht schicksalhaft und überraschend, sondern menschengemacht ist. Das halte ich für die Grundvoraussetzung, damit die gesellschaftlichen Prioritäten sich daran orientieren. Was für Grüne und Klimaaktivist*innen selbstverständlich ist, erleben wir in vielen Diskussionen auf der Straße oder in politischen Auseinandersetzungen jedoch immer noch als ignorierte, verdrängte oder geleugnete Themen. Das muss sich ändern – jetzt und umfassend. [...]
Wie in 3. beschrieben möchten wir CO2 grundsätzlich einen Preis geben. Für den Bürger wird sich das im Angebot und den Preisen widerspiegeln, sodass automatisch ein Umdenken im Konsum stattfinden wird. Aber auch in der Wirtschaft wird durch monetäre Anreize das Einsparen von CO2 automatisch zum Firmenziel. [...]

Welche Ideen und Visionen verfolgen Sie und Ihre Partei für ein grundsätzliches Umlenken in unserer Gesellschaft und Wirtschaft?

Die KlimalisteBW verfolgt beispielsweise eine cradle-to-cradle-Philosophie, sprich eine Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet, dass Nährstoffe wieder in ihren ursprünglichen Kreislauf zurückgeführt oder dort gehalten werden können. Im Blick haben wir eine ganzheitliche Sichtweise und sehen zwischen verschiedenen Teilaspekten die Zusammenhänge.

Die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, ist Grundlage und Rahmen unserer Politik. Als erstes Bundesland haben wir bereits 2013 ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz auf den Weg gebracht. Ein Gesetz, mit dem wir Ziele definiert und Maßnahmen auf den Weg gebracht haben. Das gesteckte Ziel, bis 2020 die CO2-Emissionen um 25 % zu senken (auf Basis von 1990) haben wir fast erreicht. Hierfür haben wir den Ausbau den erneuerbaren Energien mit Wind, Wasser und Sonne verdoppelt und mehr Tempo in die erneuerbare Wärmewende, die energetische Gebäudesanierung und die nachhaltige Mobilitätswende gebracht. Aber klar ist: Das reicht nicht aus. Deswegen haben wir mit unserem Wahlprogramm ein ambitioniertes Handlungsprogramm erarbeitet. [...]
Die Erhaltung unseres Planeten ist ein wesentlicher Bestandteil meines Wertekompasses. Verantwortungsvolle Klima- und Umweltpolitik bedeutet für mich, die Lebensqualität der Menschen zu sichern, die Schöpfung zu bewahren und unseren Planeten künftigen Generationen in einem guten Zustand zu übergeben. Beim Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen setze ich auf das Zusammenwirken von Umweltschutz und Wirtschaft. [...]
Wir werden ja immer als die Partei abgestempelt, die utopische Ideen verfolgt. Klimaneutralität bis 2035 ist keine Utopie, sondern eine Vision, die erreichbar ist! So bestätigt es auch das Wuppertal Institut in ihren Bericht von Oktober 2020. Dieser Vision streben wir mutig entgegen und beachten dabei die Vielschichtigkeit des Problems, indem wir Menschen mit geringerem Einkommen, die Beschäftigten, die durch die Transformation eine extreme Änderung ihres Arbeitslebens erfahren und die Anwohner:innen von Anlagen für erneuerbare Energien nicht übergehen. Wir machen uns Klimaschutz zur Prämisse unseres Handelns und verbinden es grundsätzlich mit sozialer Gerechtigkeit – Klimagerechtigkeit. [...]

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